Wirft WordPress einen 500 Internal Server Error, dann gilt es schnell das Problem zu finden. Dieser Beitrag zeigt, wie der Debug-Mode und somit das Schreiben eines Logfiles aktiviert werden kann.

Oft kommt es ja nicht vor, dass WordPress einen 500 Internal Server Error liefert. Wenn dann aber mal doch, dann bricht der Stress aus. Wo liegt ein Logfile? Was ist schief gegangen?

Trial and Error

In den meisten Fällen ist ein Plugin dran Schuld, gerne in Verbindung mit einem Caching. Viele Seiten im Internet raten daher, für Testzwecke, den Plugin-Ordner umzubenennen. Auch Anleitungen, wie man Plugin für Plugin durchtesten kann, welches nun das böse ist.

Das ist mühsam und dauert natürlich ewig. Das muss schneller gehen.

Debug-Mode aktivieren

Die eindeutig bessere und schnellere Variante ist den Debug-Mode zu aktivieren. Dieser ist standardmäßig deaktiviert, kann jedoch mit folgenden Einträgen in der Datei wp-config.php aktiviert werden:

define('WP_DEBUG', true);
define('WP_DEBUG_LOG', true);
define('WP_DEBUG_DISPLAY', false);

Der erste Eintrag ist in der Regel in der wp-config-php schon zu finden. Fehlende Einträge sind zu erweitern.

WP_DEBUG dient generell der (De)Aktivierung des Debug-Modes. Aktiviert man WP_DEBUG_LOG wird ins Verzeichnis wp-content eine Datei namens error.log geschrieben. Hierbei ist darauf zu achten, dass Schreibvorgänge in dieses Verzeichnis erlaubt sind. Mittels WP_DEBUG_DISPLAY kann gesteuert werden, ob Debug-Meldungen via HTML ausgegeben werden sollen.

Damit sollte es in der Regel relativ schnell möglich sein, den Übeltäter zu finden und zu deaktivieren.

Über den Autor

Norbert Eder

Ich bin ein leidenschaftlicher Softwareentwickler und Fotograf. Mein Wissen und meine Gedanken teile ich nicht nur hier im Blog, sondern auch in Fachartikeln und Büchern.

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