Alexander Zeitler hat heute einen dahintümpelnden Gedanken wach gerüttelt, der sich zusehends im Gehirn breit macht und sogar unbewusst zu einigen Handlungen in den letzten Wochen geführt hat. Dabei geht es hauptsächlich um das hohe Grundrauschen aka Noice, dem wir auf Twitter mittlerweile ausgesetzt sind. Das hat mich bewegt, etwas zu ändern. Geschafft hat er das mit dem Retweet dieses Tweets:

Following 0

Wer mir auf Twitter folgt und auch öfter mit mir interagiert hat, hat sicher gemerkt, dass ich mich auch hier mittlerweile nur mehr selten blicken lasse. Microsoft-Gebashe hier, Apple-Gebashe dort, sinnlose Suderei darüber, was wo alles nicht funktioniert.

Destruktives Gehabe, das man sich unnötigerweise selbst angewöhnt. Das zieht Energie, die besser eingesetzt werden kann. Das brauch und will ich nicht mehr.

Und doch gibt es so viele interessante und hilfreiche Informationen auf Twitter. Diese möchte ich natürlich lesen und gerne auch an sinnvollen Diskussionen teilhaben. Damit das aber funktioniert, muss ich die Verwendung von Twitter ändern. Vom passiven User werde ich zum aktiven und gestalte meine „Timeline“ nun selbst.

Following 0 | Twitter | Norbert Eder

Ich folge niemandem mehr. Auch meinen besten Freunden nicht. Stattdessen setze ich auf andere Möglichkeiten.

Listen

Listen verwende ich schon lange. Halbherzig. Da ich niemandem mehr direkt folge, habe ich die interessanten Accounts in Listen kategorisiert, der Rest wurde nicht mehr berücksichtigt. Meine Timeline ist leer (außer den eigenen Tweets) und ich lese, worauf ich gerade Lust habe. Ob die eingesetzten Listen so passen, wie sie sind, wird sich zeigen. Aktuell habe ich 9 Listen.

Gespeicherte Suchen

Horizonterweiterung. Neue interessante Hinweise, Artikel und Diskussionen von mir unbekannten Accounts finde ich per Keyword-Suche. Accounts, die positiv auffallen, werden in meine Listen übernommen.

Zu meinen Interessen finde ich so viele tolle Informationen.

Geblockte Keywords

Listen setzen auf Accounts und dort wird manchmal über Themen getweetet, die mich nicht interessieren oder über die ich nicht informiert werden möchte. Mittlerweile blocke ich diese Keywords und habe meine Ruhe. Super, um unnötige Aufregungen – und Rauschen im Allgemeinen – zu vermeiden. Ein laufendes Anpassen muss wohl sein, da sich natürlich Interessen ändern, oder aber manche Themen dann möglicherweise dann doch wieder interessant werden.

Fazit

Mit diesen Maßnahmen lässt sich Twitter wieder wunderbar für Informations- und Erkenntnisgewinn, aber auch interessanten Gesprächen, nutzen. Der Rest bleibt außen vor – und das ist auch gut so.

Über den Autor

Norbert Eder

Ich bin ein leidenschaftlicher Softwareentwickler und Fotograf. Mein Wissen und meine Gedanken teile ich nicht nur hier im Blog, sondern auch in Fachartikeln und Büchern.