Fotos Modelleisenbahn Graz-Mariatrost

Ein Fixprogramm am 24. Dezember ist die Modelleisenbahn in Graz-Mariatrost. Diese ist nahe dem Tramway Museum Graz. Von Jahr zu Jahr wird die Modelleisenbahn mit viel Liebe und Engagement erweitert. Heuer habe ich mir erlaubt, das eine oder andere Foto zu machen und möchte diese hier präsentieren.

Leider ist die Modelleisenbahn nur selten zu besichtigen. In der Regel werden hier die Termine bekannt gegeben. Ein Besuch lohnt sich allemal und eine kleine Spende hilft sicherlich den Fortbestand zu sichern.

Rückblick 2014

Auch heuer möchte ich – wie voriges Jahr – einen Blick zurück auf das vergangene Jahr werfen.

Arbeitsweise und Kollaboration

Nach wie vor setze ich ein Personal Kanban ein. Das funktioniert einfach für mich und ist ein fixer Bestandteil meiner Tage. Hat mein Moleskine 2013 ganz leicht an Bedeutung verloren, gewann er dies 2014 mehr als wieder zurück. Wenngleich ich OneNote sehr gerne benutze, ist der Moleskin mein wichtigster Begleiter. Habe ich ihn einmal nicht dabei, verwende ich etwas anderes, Hauptsache aufgeschrieben.

Insgesamt habe ich sehr viel für die persönliche Weiterentwicklung getan und einige der aufgezählten Bücher gelesen. Leider noch nicht alle, dafür sind mir andere gute dazwischen gekommen und es soll ja auch noch für 2015 etwas übrig bleiben.

Natürlich interessieren mich die Themen Teamentwicklung, Managementprozesse und Effizienzsteigerung noch immer. Auf diesem Gebiet konnte ich 2014 sehr viele Erfahrungen und neue Erkenntnisse sammeln.

Softwareentwicklung

WebStorm bekam seinen fixen Platz in meiner Werkzeugkiste. Da ich mittlerweile täglich mit AngularJS arbeite, musste da eine gute IDE ins Haus. Visual Studio ist da schlicht überfordert und wurde für diesen Fall ersetzt.

Rein aus Interesse habe ich mit Go begonnen. Neben ein paar Tests habe ich auch einige kleinere Helferlein für mich selbst damit umgesetzt. Die Sprache gefällt mir sehr gut. Gegen einen Produktiveinsatz hätte ich nichts einzuwenden.

Neben Fedora setze ich nun auch Ubuntu ein, wenngleich diese Beziehung eine eher durchwachsene ist.

Developer Open Space Leipzig

Ein Hightlight war auf jeden Fall der Developer Open Space in Leipzig. Hier durfte ich sehr interessante Menschen kennenlernen, alte Bekannte erneut treffen und an vielen hilfreichen Diskussionen teilnehmen. Es war ein perfekt organisiertes Event. Danke dafür!

Fotografie

Das ist eines meiner großen Steckenpferde. Oder anders formuliert: Fotografie hat mich immer interessiert, aber ich habe nie wirklich viel darin investiert. Zeitmangel und so. Das hat sich ab Mitte 2014 geändert. Neben meinen Beitritt in den Knipserklub versuche ich mich auf diesem Gebiet weiterzubilden, teste mehr und unternehme bewußt Fotowalks. Die digitale Fotografie entwickelt sich zu einem echten Hobby!

Bis jetzt habe ich meine Finger von Bildbearbeitung und diesem Zeug gelassen. Adobe LightRoom habe ich zwar schon seit der ersten Version, jedoch habe ich das Tool nur für die Katalogisierung verwendet. Vor ca. 3 Monaten habe ich begonnen, die Potentiale dieser Software zu entdecken. Und es macht unglaublichen Spaß.

Rückkehr in diverse Networks

2013 bin ich aus Facebook, Xing und Linkedin ausgestiegen. Mittlerweile bin ich wieder bei Facebook und auf Linkedin. Mit XING wird das wohl wirklich nichts mehr. Die Gründe für meine Rückkehr waren vielfältig und diese Entscheidung wohl überlegt.

Erneuerung Blog

Wer mein Blog verfolgt, hat eventuell Mein Weg zu WordPress gelesen. Darin zeige ich auf, welche Systeme ich seit über einem Jahrzehnt für mein Blog verwende, um warum ich schlussendlich bei WordPress gelandet bin. Hierzu wurde ich oft gefragt, warum ich denn nicht eine der neuen “hippen” Möglichkeiten á la Ghost verwende. Ganz einfach:

  • WordPress gibt es schon lange
  • Es gibt jede Menge Plugins und eine große Community

Ich habe lange genug an Blogsystemen geschraubt und entweder selbst gebaut, oder erweitert. Darauf hatte ich schlicht keine Lust mehr. Es soll laufen, das tun was ich will und gut ist es.

Kommentare habe ich dann auch wieder verfügbar gemacht. Das sorgt einfach für mehr Interaktion mit meinen Lesern. Zudem haben auch alle anderen etwas davon. Wer mir alleine seine Meinung kundtun möchte, tut das ohnehin über andere, privatere, Wege.

Fazit

2014 war ein sehr lehrreiches Jahr für mich. Es hat mir vor Augen gehalten, dass es sehr wichtig ist, sich selbst (und seine Umgebung) ständig weiter zu entwickeln. Es hat mir aber auch gezeigt, dass man von Zeit zu Zeit einige Schritte zurück machen muss, um den zu gehenden Weg wieder besser erkennen zu können. Auch wenn ich 2014 sehr viel lernen durfte, bleibt jede Menge für 2015. Und darauf werde ich mich mit Freude stürzen. In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern ein erfolgreiches, gesundes 2015.

Tipp: f.lux für fitte Augen

Wer Stunden vor dem Monitor verbringt, der weiß was müde Augen bedeuten und wie wenig Spaß das machen kann. Mit einigen Übungen kann man sich ganz gut über den Tag retten. Als Softwareentwickler muss aber schon auch einmal der Abend herhalten. Da werden News gelesen, neue Libraries ausprobiert, man schreibt selbst Artikel und so weiter.

Unter Tags fällt das Licht des Monitors da nicht weiter negativ auf. Sobald es jedoch dunkel wird, wird die Beleuchtung in der Regel weicher, nur das Licht des Monitors bleibt bläulich, kalt und wirkt daher sehr stechend. Das ist sehr anstrengend für unsere Augen. Um hier Abhilfe zu schaffen, verwende ich mittlerweile f.lux.

f.lux makes your computer screen look like the room you’re in, all the time. When the sun sets, it makes your computer look like your indoor lights. In the morning, it makes things look like sunlight again.

Ich habe diese Tipp ursprünglich von Michael bekommen und ihn sogar ein wenig belächelt. Aber so unprobiert konnte ich es dann doch nicht lassen. Mittlerweile habe ich mich sehr gut daran gewöhnt und ich muss sagen, dass es damit abends um einiges entspannter ist.

Screenshot f.lux | Norbert Eder

Hauptfenster von f.lux

Natürlich kann man die automatische Einstellung der Displayfarbe auch deaktivieren. Das ist gerade dann wichtig, wenn im grafischen Bereich gearbeitet wird. Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, die dieses Tool absolut hilfreich machen.

Weitere Informationen finden sich unter https://justgetflux.com/. Es ist verfügbar für Windows, Linux, Mac, iPad und iPhone.

#fotografie im Web #1 – Interessante und hilfreiche Videos

Wer gerne fotografiert, tut gut daran, sich bei anderen (guten) Fotografen etwas abzuschauen. Dies hilft die eigene Technik zu verbessern. Ich habe die Möglichkeit von Lehr- und Beispielvideos lange Zeit nicht genutzt. Mittlerweile sind sie ein ständiger Begleiter und wenn es die Zeit erlaubt, sehe ich mir die eine oder andere Folge aus meinen Lieblingskanälen an. Diese möchte ich in diesem Beitrag mit euch teilen.

Hast du auch einen tollen Link? Teile ihn bitte mit meinen Lesern und mir in den Kommentaren.

Besonders empfehlenswert finde ich den YouTube-Kanal von Calvin Hollywood. Dort finden sich so viele hilfreiche Informationen zu unterschiedlichsten Themen. Ganz besonders gefallen mir seine Portfolio Reviews (Fotobesprechungen). Davon hat er insgesamt 56 angefertigt und jedes einzelne lohnt sich. Hier Nummer 56:

Auch Fotoschnack ist ein gelungener YouTube-Kanal mit vielen hilfreichen Videos. Hier werden Themen gut aufbereitet erklärt und gezeigt. Im nachfolgenden Video beispielsweise wie man den Mond fotografiert.

Und natürlich darf auch Blende 8, der Video-Podcast von Galileo Press, nicht fehlen. Hier gibt es auch schon über 100 Folgen, die gesehen werden wollen. Passend zur Weihnachtszeit hier ein Beispiel-Video zum Fotografieren von Weihnachtsbäumen und Geschenken:

Sehr viele Fotobegeisterte setzen zudem Adobe Lightroom ein. Hierzu kann man nicht genügend Informationen, News und Tricks erhalten. Ein guter Startpunkt ist hier der Kanal AdobeLightroom, ebenfalls auf YouTube. Hier ein Beispiel zum Thema Radialfilter:

Viel Spaß beim Sehen und Ausprobieren.
Gut Licht!

Und dein Lieblingslink zur Fotografie?

Backup für Fotografen

Wer möchte seine Fotos verlieren? Niemand! Also muss man sich eine ausreichende Backup-Strategie überlegen. Je höher der Grad der Professionalität, umso mehr wird man in seinen Backup-Prozess und die Hardware dahinter investieren müssen. In diesem Beiträg zeige ich, wie ich meine Fotos in Sicherheit bringe.

Ausgangssituation

Zuerst möchte ich ein paar Worte über meine Ausgangssituation verlieren, da diese ja tongebend für den Aufbau meiner Umgebung ist. Ich verwende nun seit einigen Jahren keine fixe Arbeitsstation mehr. Zum Einsatz kommen zwei Laptops. In meinem Fall sind das Windows-Rechner. Die Größe der jeweiligen Laptop-Festplatten reichen nicht aus, alle Fotos zu fassen. Die Laptops verwende ich für das Überspielen neuer Fotos oder als Zwischenspeicher, wenn ich unterwegs bin und Platz auf der Speicherkarte geschaffen werden muss. Fotos speichere ich alle im RAW-Format, das benötigt dann schon etwas Platz.

Ausstattung

Folgende Gerätschaft kommt bei mir zum Einsatz:

Diese Ausstattung ist für mich durchaus ausreichend. Bei größeren Datenmengen müssen natürlich die Größen der Festplatten entsprechend sein und vermutlich empfiehlt sich dann auch ein stärkeres NAS (hinsichtlich Konvertierungen etc.).

Backup – Workflow

Wenn ich nun mit neuen Fotos nach Hause komme, importiere ich diese mit Lightroom in einen Gesamtkatalog. Damit werden alle neuen Fotos auf die externe Festplatte am Arbeitsplatz kopiert, die Quelldateien bleiben vorerst unberührt. Ist dies geschehen, erfolgt eine Sychronisation mit meinem NAS.

Der Lightroom-Katalog befindet sich in einen Cloud Station Ordner (siehe auch Synology: Die eigene Cloud – ohne Limitierungen und wird somit mit meinem NAS (und allen anderen Rechnern, die mit meinem Benutzer mit dem NAS verbunden sind) synchronisiert. So steht mir der vollständige und stets aktuelle Katalog auf allen Geräten zur Verfügung. Die Sicherungen des Katalogs werden direkt über einen Share auf das NAS gelegt, jedoch nicht synchronisiert.

Täglich wird ein Backup der Daten auf dem NAS erstellt. Der Plan dahinter ist etwas aufwändiger, da natürlich nicht jeden Tag ein vollständiges Backup gezogen wird. Hierfür kommen die zwei MyBook-Platten zum Einsatz. Eines hängt davon am NAS, das andere ist außer Haus. Ein Tausch der Platten findet regelmäßig statt.

Die kleine externe SSD habe ich als ständigen Begleiter und übernimmt unterschiedliche Funktionen: temporäre Kataloge für Bearbeitungen unterwegs, zur Durchsicht etc.

Fazit

Die Infrastruktur gibt schon etwas her, muss aber auch sein, wenn man seine Fotos nicht durch einen Festplatten-Ausfall (oder noch schlimmeres) verlieren möchte. Ganz billig ist die Geschichte nicht, aber hier muss auch nicht jedes Jahr investiert werden. Im Grunde sollte man sein Datenaufkommen pro definierten Zeitraum wissen, dann kann man ganz gut hochrechnen, welche Datenträgergrößen man benötigt bzw. wie lange man damit auskommt. Einmal in ordentliche Hardware investiert, hat man länger seine Ruhe (und kann unbesorgt schlafen).

Hast du Fragen? Her damit!

Software für Fotografen

In der digitalen Fotografie kommt man ohne Software nicht aus. Das beginnt beim Backup, bei Datei-Synchronisationen, Bearbeitung, Verwaltung und vielem mehr. Dieser Beitrag zeigt einige Werkzeuge, die ich – als Hobbyfotograf – einsetze und so auch uneingeschränkt empfehlen kann.

Adobe Photoshop Lightroom hat sich als DAS Tool zum Verwalten und Entwickeln von Fotos durchgesetzt. Wer nicht nur entwickeln, sondern auch verändern möchte, der muss zu Photoshop, Gimp und Co. greifen.

Screenshot Lightroom

Screenshot Lightroom 5.5

Wer Lightroom einsetzt, der sei auf das Plugin Show Focus Points verwiesen. Damit können sich die Fokuspunkte beliebiger Fotos angezeigt werden. Das ist gerade für Lernzwecke sehr brauchbar. Das Plugin funktioniert mit allen Canon EOS und Nikon DSLRs.

Sehr empfehlenswert ist die Google Nik Collection. Vom HDR-Tool bis hin zum kompletten Satz an Filtern für Farbkorrekturen und Retusche ist hier alles enthalten. Die Nik Collection arbeitet mit Photoshop, Lightroom und Photoshop Elements zusammen.

Ein absolutes Muss (zumindest in der Windows-Welt) ist IrfanView. Das ist ein schneller Bildbetrachter, mit dem zudem auch noch Batch-Jobs ausgeführt werden können. Es werden zahlreiche Plugins angeboten, um beispielsweise auch mit RAW-Fotos umgehen zu können.

Wer – so wie ich – gerne im Freien fotografiert, der möchte natürlich gerne wissen, wann die Sonne an einem bestimmten Ort eine bestimmte Stellung innehat, um das gewünschte Licht zu erhalten. TPE – The Photographer’s Ephemeris hilft hier. Was hat es mit Ephemeriden auf sich?

Screenshot FreeFileSync

Screenshot FreeFileSync

Für Backups, ausgesuchte Ordner etc. ist ein gutes Tool zum Synchronisieren von Dateien sehr praktisch. Zwar habe ich alle Fotos auf einer Synology (siehe hier und hier), verwende aber eine externe Festplatte zur Arbeit mit Lightroom. Zudem sind noch zwei Laptops im Einsatz, die immer wieder neue Daten anschleppen. Für diesen Anwendungsfall hat sich FreeFileSync im (fast) täglichen Einsatz sehr bewährt.

Bei der Installation von FreeFileSync bitte ganz genau sein und alles abhaken, das nicht gebraucht wird, da sonst Adware installiert wird, die man nicht haben möchte.

Nachdem ich gerne die GPS-Koordinaten an meinen Fotos dran habe, mir der Canon GP-E2 GPS Empfänger zu teuer ist, setze ich aktuell die App Geotag Photos Pro ein. Die gibt es aktuell für iOS und Android, kostet ein paar wenige Euros, tut was sie soll und auch der Workflow in Richtung Lightroom geht gut und problemlos von der Hand.

Das waren nun die Tools, die ich zum aktuellen Zeitpunkt regelmäßig einsetze. War die “must have” Software hier nicht dabei und sollte ich mir sie unbedingt ansehen, freue ich mich über einen entsprechenden Hinweis per Kommentar. Viel Spaß beim Fotografieren und Nachbearbeiten.

PS: Zu guter Letzt noch ein Tool, das ich selbst zwar noch nicht im Einsatz gehabt habe, durfte aber schon bei der Arbeit damit zusehen und die Ergebnisse waren auch sehenswert: PTgui, ein Tool zum Zusammensetzen von Panorama-Fotos.

Mehr Kraft im Alltag durch Fitnesstracker

Mittlerweile gibt es Fitnesstracker am Markt wie Sand am Meer und in unterschiedlichsten Ausprägungen. Es gibt sie als Schrittzähler, mit oder ohne optischen Pulsmessern, Höhenmessern usw. In diesem Beitrag möchte ich erzählen, wie mir ein Schrittzähler zu mehr Kraft im Alltag verholfen hat.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem kleinen Gadget. Als technikaffiner Mensch braucht man ab und an eine Spielerei. Hans-Peter Schelian hat mich dann auf Schrittzähler aufmerksam gemacht. Das ist nun bereits über ein Jahr her.

Anfangs war ich recht skeptisch, aber es war ein witziges Gadget, nicht allzu teuer, also habe ich mir so einen Fitbit zugelegt. Und dann kam die Ernüchterung.

10.000 Schritte pro Tag werden empfohlen. Kinder schaffen das angeblich locker (und wenn ich meine Kinder so beobachte schaffen die wohl eher 40.000 pro Tag). Die Wochenende liefen ganz gut, an den Arbeitstagen aber, ja, da hätte ich weit mehr erwartet. Ich hatte das Gefühl weit mehr Bewegung zu machen, aber Tage mit knapp unterhalb der 2.000 Schritte-Marke haben eindeutig gezeigt, dass dem nicht so ist. Es bestand also dringender Bedarf auf mehr Bewegung.

Nimm die Stufen, nicht den Lift!

Davon angetrieben mehr Schritte zu schaffen, habe ich begonnen, lieber die Stufen statt den Lift zu nehmen oder aber den längeren Weg um ein Hindernis herum. Das hat zusätzliche Meter gebracht und weiter motiviert.

Im nächsten Schritt begann ich in der Mittagspause eine Runde zu spazieren und wenn das nicht ging, dies eben am Abend nachzuholen. Damit konnte ich mein tägliches Bewegungspensum verdoppeln.

Mehr Energie und Kraft durch Bewegung

Die vermehrte Bewegung hatte natürlich positive Auswirkungen, ich fühlte mich frischer, energiegeladener und total motiviert. So motiviert, dass ich weitere Steigerungen eingeführt habe. Mittlerweile hat sich ein ganz nettes Programm angesammelt:

  • Mit BWT (Body Weight Training) stärke ich meine Muskulatur. Damit habe ich es geschafft, gerade Problemzonen von Softwareentwicklern (Nacken, Schulter und Rücken) zu stärken.
  • Ein- bis zweimal pro Woche schwinge ich mich auf mein Fahrrad oder den Ergometer und spule ca. 20km herunter. Radfahren wirkt sich zusätzlich positiv auf die gesamte Muskulatur aus, fördert auch die Koordination und macht mir persönlich unheimlich Spaß. Wie auch beim BWT steigere ich laufend das Trainingspensum und versuche mich so weiterzuentwickeln.
  • Zusätzlich zu, Training versuche ich mein Bewegungspensum mit Fotowalks, gemeinsames Wandern mit der Familie usw. zu fördern. Das sind zwar “punktuelle” Maßnahmen, sind aber dennoch nicht zu unterschätzen.

Aus dem Kauf eines kleinen Schrittzählers hat sich doch sehr viel entwickelt. Ich fühle mich weit besser als damals, bin stressresistenter, beweglicher, habe eine bessere Haltung. Zusätzlich bin ich damit auch ein gutes Vorbild für meine Kinder.

Auch wenn sich viele Gedanken machen, dass die so aufgezeichneten Daten an Versicherungen weitergereicht werden könnten (und entsprechende Vorhaben gibt es ja), mich hat die Erkenntnis hart getroffen, dass man sich als Softwareentwickler de facto null bewegt. Um Probleme mit der Muskulatur und/oder dem Bewegungsapparat zu vermeiden bzw. zu vermindern, muss man sich bewegen. Es ist egal was genau man tut, Bewegung zählt und hilft.

Also, los geht’s! Aufstehen und gleich mal mindestens 15 Minuten bewegen!

Weniger Demotivation, mehr Motivation

Zum Thema Motivation gibt es ja hunderte, wenn nicht gar tausende Bücher und Ratgeber. Was findet sich nicht an Tipps wie man sich selbst und andere motivieren kann. Das klingt hilfreich, aber: Selbst motivieren kann sich nur, wer ohnehin schon einen gewissen Grad an intrinsischer Motivation mitbringt. Andere Menschen zu motivieren ist weitaus schwieriger. Sie müssen begeisterungsfähig sein und ebenfalls über einen ausreichend starken Motivations-Motor verfügen. Da dies alles nur sehr schwer steuerbar ist, empfiehlt es sich an einer einfacheren Stelle zu investieren: Demotivation verhindern.

Gehaltserhöhungen sorgen nur kurzfristig für Motivation.

In meiner bisherigen Karriere habe ich immer wieder gesehen, dass Führungskräfte glauben, mit einer Gehaltserhöhung für höhere Motivation und bessere Performance sorgen zu können. Das mag kurzfristig auch zutreffend sein. Das “Glückshormon” Dopamin wird ja mit einer Antriebssteigerung und generell Motivation in Verbindung gebracht. Tatsächlich flaut dieser Zustand jedoch sehr schnell ab und der Alltag hält Einzug.

Die Verringerung von demotivierenden Einflüssen kann Wunder bewirken.

Eine weit effektivere – und nachhaltigere – Variante erscheint mir die Verringerung der demotivierenden Einflüsse zu sein. Und derer gibt es in der Regel jede Menge. Hier einige Beispiele:

  • Menschen brauchen Ziele und Aufgaben die sie verstehen/nachvollziehen können. Deswegen ist es wichtig, als Unternehmen eine Vision voran zu treiben und diese den Mitarbeitern auch klar kommunizieren zu können. Nichts demotiviert mehr, als nicht zu wissen, wofür man arbeitet bzw. als das Wissen, dass die eigene Arbeit umsonst ist.
  • Oft fehlt Hardware um Anforderungen ordnungsgemäß umsetzen zu können  (keine Testgeräte für mobile Entwicklung), oft steht aber auch nur die günstigste oder ein bereits in die Jahre gekommene Hardware zur Verfügung, mit der die Arbeit eine reine Wartezeit ist.
  • Ein häufiger Grund der Unzufriedenheit sind mangelhafte Arbeitsplätze bzw. -umgebungen. Häufig finden sich unzulängliche Sitzgelegenheiten, das Raumklima wird vernachlässigt und zusätzlich wird auf Großraumbüros gesetzt, die effizientes, zielorientiertes Arbeiten fast unmöglich machen.
  • Gerne wird auch das Berufsbild des Softwareentwicklers misinterpretiert. Softwareentwicklung ist ein kreativer Prozess, kein Fließbandjob. Kreative Prozesse benötigen entsprechenden Freiraum. Dies bedeutet nicht, dass Softwareentwickler tun und lassen können was sie wollen, nein. Wer das vorhandene Potential abgreifen möchte, tut jedoch gut, dies zu berücksichtigen.

Wie man sieht, können Verbesserungen mit überschaubarem Investment herbeigeführt werden. Im Grunde gilt es heraus zu finden, was die täglichen Störfaktoren sind und wie sie ausreichend gut behoben werden können. Für die Mitarbeiter ist das eine gute Sache, immerhin werden Problemstellen beseitigt, die tagtäglich am Nervenkostüm zerren und wenig Energie für die eigentliche Arbeit übrig lassen.

 

Freilichtmuseum Stübing

Diese Diashow benötigt JavaScript.

ASP.NET vNext (Alpha 3) und Ubuntu

Katana, als eine Implementierung zu Owin, setze ich aktuell in zahlreichen Projekten ein. Weit angenehmer soll ASP.NET vNext werden. Da ich in den letzten Monaten wieder vermehrt mit Linux arbeite, musste ich natürlich gleich die Plattformunabhängigkeit testen, zumindest wenn es an die Installation ging. Da gab es dann aber doch ein paar Hürden, die jedoch schnell gelöst werden konnten.

Sehr hilfreich hat Christian Weyer zahlreiche Informationen und Tipps zusammen getragen.

Das funktionierte eigentlich auch gut, bis auf die Geschichte mit libuv. Der angegebene Hinweis hat bei mir nicht funktioniert. Eine Alternative, die unter Ubuntu 14.04 läuft findet sich hier.

Zusammengefasst:
* Kestrel beziehen
* Kompilieren
* libuv.so.1 nach ~/.kpm/packages/Microsoft.AspNet.Server.Kestrel/1.0.0-alpha3/native/darwin/universal/libuv.dylib kopieren

Und hier der Beweis:
ASP.NET vNext (Alpha 3) unter Ubuntu

© 2014 Norbert Eder

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