Norbert Eder Photography auf Facebook

It is new, it is hot!

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, verfalle ich zusehends der Fotografie. Im Hinterkopf schälen sich gerade die ersten Projekte aus der Rinde und dazu möchte ich natürlich zahlreiche Updates zur Verfügung stellen. Das würde den Rahmen meines Blogs sprengen (und dann soll ja auch noch ein wenig Platz für die Softwareentwicklung bleiben). Daher habe ich eine eigene Facebook-Seite Norbert Eder Photography ins Leben gerufen:

Darauf gibt es zukünftig laufend aktuelle Infos, Tipps & Tricks und natürlich jede Menge Fotos. Und natürlich freue ich mich über jeden Like :)

PS: Der fotomontag bleibt natürlich weiterhin bestehen, ganz klar.

Also ran an den Speck. Please, like me!

Fotomontag: Die Geschichte dahinter

Jeden Montag gibt es ein neues Foto auf diesem Blog und ich freue mich, dass diese mittlerweile doch zahlreiche Besucher anziehen. Einige davon haben mich nach der Geschichte hinter dem Fotomontag gefragt. Da dies vielleicht einige von euch interessiert, habe ich mich entschlossen, die Antwort hier am Blog zu verfassen. Here we go.

Wie kam es zum Fotomontag?

Die Fotografie hat mich schon immer begeistert, nur hat mir letztendlich immer der Antrieb gefehlt oder es war schlicht etwas anderes wichtiger. Deshalb habe ich mich auch nie verbessert, was sich auch nicht positiv auf diese Leidenschaft ausgewirkt hat. Es musste also ein Plan her.

Im ersten Schritt habe ich mich dem Knipserklub angeschlossen. Schnell sah ich, dass das Niveau sehr hoch ist und ich mich gewaltig anstrengen muss. Das ist als Ansporn schon ganz gut und eine gewisse Regelmäßigkeit ist auch gegeben – immerhin treffen wir uns monatlich zu einem Klubabend und zu einem Ausflug. Damit aber Verbesserungen merkbar (und auch sichtbar) werden, muss eine höhere Frequenz her.

Deshalb habe ich mich Ende 2014 dazu entschlossen, jeden Montag ein Foto auf meinem Blog zu veröffentlichen. Die ersten Fotos hatte ich schnell aus meinen Archiven gekramt, aber bald war ich am Ende mit den Fotos, die ich wirklich herzeigen wollte. Um Nachschub zu haben bin ich gezwungen hinaus zu gehen und Fotos zu schießen. Regelmäßig, denn Fotomontag darf ich ja keinen auslassen – wie sähe das denn aus?

Und nun habe ich bereits 21 Fotomontage hinter mich gebracht, wertvolles Feedback erhalten und viel, viel wichtiger: Ich habe schon so viele Dinge gesehen, die ich sonst nicht gesehen hätte.

Wie entstehen die Bilder?

Zu Beginn des Fotomontags waren es ausschließlich Walks die ich unternommen habe. Mittlerweile habe ich zu gut 90% eine Kamera dabei (meine heißgeliebte Sony Alpha 6000). Sie ist in der Regel auch eingeschalten, schließlich könnte sich plötzlich eine tolle Szene geben, die man festhalten möchte. Das eine oder andere Foto ist mir so bereits gelungen.

Sony Alpha 6000

Sony Alpha 6000

Seit einiger Zeit interessiert mich die Street-Fotografie ungemein. Das resultiert in zahlreichen Walks in die Stadt, die ich alleine unternehme. Demnächst werde ich auch andere Städte unter die Lupe nehmen und Gegenden aufsuchen, die man eben nicht sieht, wenn man die Touristenpfade abläuft. Mancher mag nun fragen, warum ich das alleine mache und es ist einfach erklärt: Zu zweit oder in einer Gruppe wird sehr viel kommuniziert. Das ist natürlich super, wenn man sich Einstellungen absieht, sich Tipps geben lässt, oder selber welche gibt, aber es lenkt von Motiven oder Situationen ab. So entgehen einem möglicherweise sehr viele gute Bilder. Davon abgesehen kann man auch gerne einmal 20 Minuten an einer Stelle warten, bis die richtige Person durchgeht, vorbeifährt oder was auch immer für ein tolles Bild sonst geschehen muss. Auch das ist in einer Gruppe schwierig.

Trotzdem nehme ich auch an Fotowalks mit Gruppen teil, oder gehe mit anderen Fotografen raus. Das dient aber in erster Linie nicht dem Fotografieren, sondern eben der Kommunikation. Gerne wird da auch experimentiert, aber man liegt da nicht ständig auf der Lauer nach genau diesem einen Shot.

Wo entstehen meine Fotos?

Gut 98% meiner Street-Fotos habe ich bis jetzt in Graz gemacht, aber wie ich oben schon geschrieben habe, möchte ich demnächst auch in andere Städte reisen.

Davon abgesehen versuche ich mir Locations in der näheren Umgebung anzusehen, die ich kenne und die sich für Fotos gut eignen, oder ich besuche Locations/Gegenden, die ich überhaupt nicht gerne, aber schon immer einmal sehen wollte. Davon gibt es in der näheren Umgebung sehr viele – möchte man gar nicht glauben.

Schlussendlich nutze ich auch Ausflüge mit der Familie. Auch hier ergeben sich immer wieder tolle Fotos, wenngleich es mit zwei Kindern nicht sehr einfach ist und kaum Zeit bleibt, um sich ein Motiv aus unterschiedlichen Perspektiven anzusehen.

In Zukunft plane ich dann durchaus auch Fotoreisen, aber bis dahin muss ich noch sehr sehr viel lernen. Ich führe jedoch eine Liste von Orten, die ich unbedingt besuchen möchte. Das sind Orte und Gegenden, die ich bereits auf anderen Fotos gesehen habe, die ich als Tipps erhalten habe, oder über die ich gelesen habe.

Bewährt sich der Fotomontag?

Für mich erfüllt der Fotomontag seinen Zweck besser als ich erwartet habe. Mittlerweile versuche ich nahezu jeden Tag Fotos zu machen. Das ist auch wichtig, möchte man sich weiterentwickeln. Obwohl ich so oft Fotos mache, liegt mir die Qualität am Herzen. Ein Mengenrekord hilft mir nicht weiter.

In diesem Sinne wird es wohl noch an vielen Montagen ein Foto geben.

Kann ich mitmachen?

Jeder kann mitmachen. Du brauchst nur ein Medium auf dem die deine Fotos einstellen kannst. Wichtig ist, dass es montags passiert (ist ja schließlich ein Fotomontag). Auf Twitter verwende ich den Hashtag #fotomontag. Wenn du mitmachst, pinge mich doch kurz an.

#fotomontag #21

Jeden Montag ein Foto. Der #fotomontag.

Einmal im Monat gibt es einen Fotoausflug vom Knipserklub. So auch wieder gestern, Motto: 50mm. Im ersten Teil des “Ausfluges” gingen wir durch die Stadt und schossen was uns vor die Linse kam. Eigentlich als Side-Action gedacht, enstand dieses Foto:

Watching Photographer

Watching Photographer

Bildinformationen:
50mm
ISO 320
f/4
1/320
Canon EOS 6D

Hast du eine Meinung zum Foto? Ja? Dann lass sie mich doch bitte wissen und bewerte es in den Kommentaren.

Street-Fotografie – Eine Leidenschaft

Meine Leser haben ja schon mitbekommen, dass das Thema Fotografie in der letzten Zeit sehr stark im Vordergrund steht. Wie wohl alle anderen Interessierten auch, durchlebe ich so eine Phase nach der anderen. Das fängt mit Landschaft an, geht dann hin zur Architektur und wandert dann wohl weiter zu einer anderen Richtung. Mich hat es mit der Street-Fotografie erwischt.

Graz Hauptbahnhof

Graz Hauptbahnhof

Besonders angetan bin ich auch von der Schwarz-Weiß-Fotografie, was sich ja auch hinsichtlich Street ganz gut trifft. Jetzt ist es aber so, dass es gar nicht so einfach ist, nahe an Menschen ran zu gehen. Da habe auch ich noch einiges an Überwindung zu leisten, aber es wird besser. Viele beginnen hier mit größeren Brennweiten und tasten sich mit der Zeit näher an das Objekt heran. Da ich mit 35mm (Crop 1,5 – entspricht in etwa 50mm Kleinbild) angefangen habe, bin ich von Grund aus recht nahe dran. Damit geht es mir ganz gut, auch wenn ich manches Mal dann doch lieber etwas mehr Abstand hätte.

Graz - Annenpassage - Rolltreppe

Graz – Annenpassage – Rolltreppe

Wichtig ist – und daran versuche ich mich zu halten – viele Fotos zu schießen, d.h. regelmäßig zu “trainieren”. Aus diesem Grund habe ich meine Kamera fast immer mit dabei, auch wenn ich damit Freunde, Familie usw. durchaus einmal nerve. Den einen oder anderen Treffer konnte ich so aber schon landen. Durch das Training und eine entsprechende Nachbearbeitung wird auch am eigenen Stil gearbeitet. Natürlich dauert das seine Zeit, dennoch merke ich, dass ich immer wieder auf ein ähnliches Setting komme.

Wenn auch du dich für Street-Fotografie interessierst, dann kann ich dir die E-Books von Thomas Leuthard ans Herz legen. Auch sein Kurs Street Fotografie: Erfolgreich auf der Straße fotografieren auf Udemy ist sehr empfehlenswert. Ich hatte das Glück, diesen Kurs über einen Promo-Code recht günstig zu bekommen. Im Grunde helfen aber auch schon die E-Books ganz gut weiter.

Generell kann ich empfehlen, vielen andere Street Fotografen zu folgen, deren Tutorials auf Youtube anzusehen und selbst viel zu probieren. In kurzer Zeit können wirklich gute Fortschritte gemacht werden und Tipps helfen ungemein weiter.

In diesem Sinne: Bist du mal in Graz und möchtest mit der Kamera durch die Strassen ziehen, dann melde dich, vielleicht geht sich eine Runde aus. Gut Licht.

Thinktecture IdentityServer3 UI Lokalisierung

Ich setze in mehreren Projekten den IdentityServer3 ein. Für alle die sich darunter nichts vorstellen können:

IdentityServer is a .NET/Katana-based framework and hostable component that allows implementing single sign-on and access control for modern web applications and APIs using protocols like OpenID Connect and OAuth2. It supports a wide range of clients like mobile, web, SPAs and desktop applications and is extensible to allow integration in new and existing architectures.

Im Rahmen eines Projektes mussten die Views jedoch in unterschiedlichen Sprachen zur Verfügung gestellt werden. Dies unterstützt IdentityServer3 nicht von Haus aus. Alle Views werden ausschließlich in Englisch angeboten. Bei Bedarf können Schnittstellen á la IViewService und Co. implementiert werden.

Damit man eben das nicht tun muss, gibt es nun das Projekt IdentityServer3.Contrib.Localization.UI. Dieses implementiert alles Notwendige und stellt eine einfach Möglichkeit der Einbindung dar. Die Übersetzungen werden über PO-Files zur Verfügung gestellt.

Via NuGet steht ebenfalls ein Package bereit:

PM> Install-Package IdentityServer3.Contrib.Localization.UI

Aktuell ist nur das Notwendigste implementiert und es stehen die Sprachen Deutsch und Englisch bereit.

Weitere Informationen stehen auf GitHub zur Verfügung.

#fotomontag #20

Jeden Montag ein Foto. Der #fotomontag.

Wahnsinn! Wie die Zeit vergeht. Das ist bereits der 20. #fotomontag. Hier ein Foto aus einem kleinen Mittagspausen-Spaziergang. Es zeigt die Feuerwehrleiter einer P+R-Anlage aus einer Perspektive, die man nicht so oft sieht, sofern man da nicht extra hingeht. Gerade diese nicht alltäglichen Perspektiven sind es, die den Blick länger auf einem Foto verweilen lässt.

Feuerwehrleiter

Feuerwehrleiter

Bildinformationen:
35mm
ISO 100
f/11
1/200
Sony Alpha 6000

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#fotomontag #19

Jeden Montag ein Foto. Der #fotomontag.

Dieses Foto stammt aus dem Herbst vergangenen Jahres. Ich war zu Besuch in Leipzig und flanierte durch die Stadt. Eines der unzähligen Motive dieser Stadt ist das Kunstwerk Unzeitgemäße Zeitgenossen.

Unzeitgemäße Zeitgenossen

Unzeitgemäße Zeitgenossen

Bildinformationen:
22mm
ISO 100
f/4
1/60

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#fotomontag #18

Jeden Montag ein Foto. Der #fotomontag.

Dieses Bild entstand eher zufällig beim Spaziergang durch die Stadt zusammen mit meiner Familien. Ich kannte den Spiegel noch nicht (der wurde wohl offensichtlich neu montiert?), aber ich wusste ich musste ein Foto schießen. Auch wenn es nicht perfekt ist und so seine Schwächen hat, mich hat es doch zum Nachdenken angeregt.

Spieglein an der Wand

Spieglein an der Wand

Bildinformationen:
16mm
ISO 100
f/5.6
1/10

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#fotomontag #17

Jeden Montag ein Foto. Der #fotomontag.

Mir gefallen Oldtimer und an diesem bin ich sicherlich schon 20 Mal vorbei gelaufen, hatte aber nie meine Kamera dabei. Vor einigen Tagen war es dann aber soweit und dieses Foto entstand dabei:

Oldtimer

Oldtimer

Bildinformationen:
35mm
ISO 100
f/2.5
1/60

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Von Lightroom nach 500px veröffentlichen

Wer seine Fotos mit Adobe Lightroom verwaltet und entwickelt, der möchte einige davon vermutlich auch publizieren. Hierzu sind ja bereits einige Dienste wie Flickr bereits angebunden. Ich verwende aber unter anderen auch 500px. Ein entsprechendes Add-On ist im offiziellen Add-On-Katalog jedoch nicht vorhanden. Glücklicherweise stellt 500px ein Publish-Add-On zur Verfügung.

Nach dem Download muss das Add-On auf die Festplatte entpackt werden. Der Ort ist beliebig, ich empfehle hier jedoch einen eigenen Ordner innerhalb des Dokumente-Ordners. Viele legen die Add-Ons in einen Unterordnung der LR-Installation ab. Dies ist gerade hinsichtlich Backup, Neuinstallation, Upgrade etc. problematisch.

Nun in Lightroom den Zusatzmodul-Manager öffnen:

Lightroom Zusatzmodul-Manager

Lightroom Zusatzmodul-Manager

Dort nun via Hinzufügen den Ordner auswählen, in welches das Add-On entpackt wurde. Nach der Auswahl sollte das Add-On installiert werden und die Add-On-Informationen angezeigt werden:

Lightroom 500px Add-On

Lightroom 500px Add-On

Bitte beachten: Die Versionsnummer kann sich natürlich unterscheiden. Wichtig ist, dass das Add-On aktiviert wurde. Damit sollte der Vorgang erfolgreich abgeschlossen worden sein.

Wenn alles funktioniert hat, sollte 500px in der Liste der Veröffentlichungsdienste aufscheinen:

Lightroom Veröffentlichungsdienste 500px

Lightroom Veröffentlichungsdienste 500px

Muss muss der Dienst noch eingerichtet werden, dies funktioniert jedoch analog zu allen anderen Diensten.

Noch zu erwähnen ist die Möglichkeit die Bilder aus dem 500px-Profil synchronisieren zu können. Dabei werden alle Sets heruntergeladen und können vollständig aus LR heraus gepflegt werden.

© 2015 Norbert Eder

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